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Bericht
der 5. Runde Regionalliga Süd-Ost SK Landshut - SV
Ilmmünster 4:4 |
Schachklub
Landshut holt ersten Punkt in der Regionalliga Süd-Ost
Das nach spannenden Brettgefechten im Krenkl
erreichte 4:4 gegen den SV Ilmmünster könnte in der Endabrechnung des Abstiegskampfs
aber doch ein Punkt zu wenig sein.Am Spitzenbrett mündete die Partie in einer
dramatischen Zeitnotphase in der Michael Nurbekoglu in klar besserer Stellung fataler
Weise einen Turm im Regen stehen ließ. Wolfgang Schmidt inszenierte am zweiten Brett mit
dem Morra-Gambit einen schwungvollen Angriffswirbel in dem die schwarze Stellung wie in
einer Zentrifuge atomisiert wurde. Am dritten Brett gelang es Horst Schmaus im
Königsinder nicht eine Verteidigung gegen die heranstürmenden Figuren zu organisieren.
Nach dem finalen weißen Springertritt war Schicht im Schacht. Alexander Wist geriet am
vierten Brett nach und nach in eine immer prekärere Lage. Doch Dank der Huld der
Schachgöttin Caissa entschlüpfte er noch in ein ausgeglichenes Läuferendspiel. Joachim
Siebert hatte am fünften Brett im Damengambit nach hübschem Kombinationsspiel schon den
Finger am Abzug. Aber das entscheidende Springermanöver wollte nicht gelingen, so dass
aus dem Revolver nur eine Platzpatrone kam und Siebert mit Remis zufrieden sein musste. Am
sechsten Brett ergatterte Heinz Kunz früh einen Turm für einen Läufer, gestatte seinen
Kontrahenten aber die Initiative zu ergreifen. In der folgenden Komödie der Irrungen und
Wirrungen setzte Kunz aber doch die letzte Pointe und verwertete etwas glücklich seinen
Vorteil. Josef Schubert ließ am siebten Brett nicht genug Vorsicht walten und
ermöglichte dem Gegenüber ein hinterkünftiges Manöver. Danach saß Schubert vor einer
Stellungsruine, die im Turmendspiel nicht mehr zu halten war. Am achten Brett lancierte
Ortwin Bock im Flügelgambit ein spekulatives Läuferopfer. Seinem Gegner gelang es nicht
die damit gelegten Fallgruben zu umgehen und die schwarzen Steine wurden nach und nach zur
leichten Beute für den Landshuter.
In der Bezirksliga West war die ersatzgeschwächte Zweite beim SC Rottal chancenlos. Die
schwungvolle Angriffspartie von Andreas Strangmüller und die erfreulichen Remisen von
Philipp Sadlo, Johannes Sadlo und Paul Westenthanner hielten die 2,5 : 5,5 Niederlage aber
in erträglichen Grenzen.
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