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Bericht der 3. Runde Regionalliga Süd-Ost SK Landshut - SK Gräfelfing  1,5:6,5

 

Schachklub Landshut hat gegen Gräfelfing das Nachsehen

Gegen den SK Gräfelfing musste die Regionalligamannschaft im Krenkl wegen vieler Ausfälle stark ersatzgeschwächt antreten. Da die Gäste zudem in blendender Spiellaune waren, hatten die Landshuter bei der 1,5:6,5 Klatsche nie eine reelle Siegchance.
An den Brettern eins und drei gaben wenigsten Michael Nurbekoglu und Wolfgang Schmidt eine solide Vorstellung und hielten mit den schwarzen Steinen ihre Positionen immer im grünen Bereich. Zwei Remis waren der verdiente Lohn. Andreas Neubauer agierte am zweiten Brett zu zaghaft und wurde vom bekannten holländischen Bauensturm am Königsflügel überrollt. Nicht besser erging es am vierten Brett Horst Schmaus. In einem geschlossenen, sizilianischen Gewürge kam er nicht aus den Puschen und seinem König wurde der Angriffswirbel der feindlichen Figuren zum Verhängnis. Am fünften Brett diktierte Joachim Siebert im Semi-Tarrasch das Geschehen. Doch der umsichtig verteidigende Gräfelfinger erlaubte nur eine Punkteteilung. Heinz Kunz brockte sich am sechsten Brett durch passives Spiel zu viele Felderschwächen ein. Sein Kontrahent ließ sich auch durch ein Bauernopfer nicht mehr besänftigen und machte im Endspiel den Sack zu. Andreas Strangmüller investierte am siebten Brett für seine schöne Partieanlage zu viel Bedenkzeit. Diese fehlte als die verbliebenen Streitmächte zur letzten Schlacht aufeinander prallten und Strangmüller schlitterte in sein Waterloo. Am achten Brett verrannte sich Paul Westenthanner in die Illusion eines nicht existenten Königsangriffs. In der Wirklichkeit kassierte sein Kontrahent die ins Geschäft gesteckten Steine als fette, siegbringende Rendite.